M-Trans-Passagiere erleben ein tief problematisches Reiseerlebnis, das durch systematische Ausfälle in fast allen Betriebsbereichen gekennzeichnet ist. Extreme Verspätungen plagen internationale Strecken, mit dokumentierten Fällen, in denen Busse mit über 30 Stunden Verspätung ankommen und Reisen, die eigentlich 18 Stunden dauern sollten, auf 42–43 Stunden ausdehnen. Überbuchungen sind endemisch – Passagiere berichten, dass ihnen trotz bestätigter Buchungen Plätze verweigert werden, was schwangere Frauen und Familien um Mitternacht strandet. Das Kernversprechen des Services erweist sich als hohl: beworbene Annehmlichkeiten wie WLAN, Klimaanlage, Toiletten und USB-Ladegeräte fehlen routinemäßig oder funktionieren nicht. Die Fahrzeugqualität ist schlecht, die Flotten reichen von alten, schmutzigen Bussen mit defekten Innenräumen bis hin zu unsicheren Kleintransportern, die unangemessen für Langstreckenfahrten eingesetzt werden; ein Passagier berichtete von einer Kohlenmonoxidvergiftung. Das Verhalten der Fahrer und die allgemeinen Service-Standards sind durchgehend schlecht. Der Umgang mit dem Personal ist geprägt von Unhöflichkeit und Aggression, während Dispatcher auf Stornierungen und Anfragen nicht reagieren. Die Buchungspraktiken sind irreführend – Passagiere, die für Direktverbindungen bezahlen, erhalten Kleintransporter und werden dann während der Fahrt auf Busse umgestiegen. Zusätzliche, nicht kommunizierte Gebühren fallen für Gepäck an, und der Kundenservice lehnt Erstattungsanträge ab. Zwei positive Bewertungen aus 2020 und Ende 2023 erwähnen responsiven Service und wettbewerbsfähige Preise, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen einst angemessen funktionierte. Doch das überwältigende Muster der Jahre 2022–2026 dokumentiert eine beschleunigte Verschlechterung ohne Anzeichen für eine operative Verbesserung.
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