REGESTA ist ein polnisches Transportunternehmen mit deutlich negativem Fahrer-Feedback in zahlreichen Bewertungen. Die Fahrer berichten durchweg von ernsthaften Problemen bei der Zahlungssicherheit, darunter häufige Gehaltsverzögerungen von bis zu 7 Tagen über die vertraglich vereinbarten Termine hinaus und mangelnde transparente Kommunikation seitens der Buchhaltungsabteilung. Das Unternehmen hat im April 2024 ein neues leistungsbasiertes Lohnsystem eingeführt, das von den Fahrern verlangt, täglich mehr als 500 km zurückzulegen, um den EU-Prämiensatz von 62 € zu erhalten, was finanziellen Druck erzeugt. Die Arbeitsbedingungen wirken restriktiv, wobei der Kraftstoffverbrauch über Onboard-Telemetriesysteme überwacht wird, die Leerlaufzeiten, Bremsmuster und das Fahrverhalten aufzeichnen. Fahrer berichten über einen begrenzten Zugang zum Management, wobei die Kommunikation nur über Vorgesetzte und nicht über direkten Kontakt zur Buchhaltung erfolgt. Ein schwerwiegender Vorfall betraf einen mutmaßlichen Diebstahl durch einen Fahrer des Unternehmens. Das Unternehmen bietet Vorschüsse und Kostenerstattungen über Karten an, aber Verzögerungen bei der Auszahlung von Reisespesen (1-2 Wochen nach Einreichung der CMR-Dokumente) zwingen die Fahrer dazu, vor der Heimkehr Kredite aufzunehmen. Insgesamt deutet die Erfahrung der Fahrer auf eine schlechte Kommunikation mit dem Management, unzuverlässige Zahlungspraktiken und eine übermäßige Überwachung der Fahrzeugleistungskennzahlen hin.
Vorteile
Kein Kraftstoffabzug vom Lohn – Kraftstoffkosten werden vom Unternehmen übernommen
Zahlung per Karte für einen einfacheren Zugang zum Lohn
Anreiz-Bonussystem verfügbar (62 €) für Fahrer mit hoher Kilometerleistung
Möglichkeit, bei Bedarf vor dem Zahltag Vorschüsse zu beantragen
Nachteile
Häufige Gehaltsverzögerungen von bis zu 7 Tagen über das Vertragsdatum hinaus
Reisespesen verzögert um 1-2 Wochen nach Einreichung der Unterlagen
Neues Lohnsystem erfordert täglich 500+ km, um versprochene Prämien zu verdienen