Procem hat ernsthafte systemische Probleme im Umgang mit Fahrern und bei der Lohnzahlung. Mehrere erfahrene Fahrer berichten von Ausbeutung und Lohndiebstahl: Mitarbeiter arbeiten für 0,35–0,39 PLN/km zuzüglich 60 PLN CMR-Gebühren, wobei Zahlungen häufig einbehalten werden und versprochene Löhne monatelang oder jahrelang nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen nicht ausgezahlt werden. Das Unternehmen belastet Fahrer mit Kosten für Dokumentation, Versicherung und Arbeitseinladungen – Kosten, die normalerweise vom Arbeitgeber übernommen werden. Das Management ist chaotisch: ständige Planänderungen und schlechte Organisation zwingen erfahrene Fahrer dazu, untätig zu Hause zu sitzen, während ständig neue Praktikanten eingestellt werden. Die Arbeitsbedingungen sind hart und unorganisiert. Die Routen führen durch Deutschland, die Niederlande, Belgien, die Tschechische Republik und Italien, obwohl ein Großteil der Arbeit lokaler Kabotage entspricht. Der einzig genannte Vorteil ist die Möglichkeit für Berufseinsteiger ohne Erfahrung, ihre Lkw-Karriere zu beginnen. Jeder erfahrene Fahrer rät jedoch, so schnell wie möglich zu besser zahlenden Unternehmen zu wechseln. Das Feedback offenbart systematischen Lohndiebstahl, organisatorische Dysfunktion und Ausbeutung, die schwerwiegend genug ist, um Arbeitsschutzkontrollen und Klagen ehemaliger Mitarbeiter auszulösen.
Vorteile
Einstiegsmöglichkeit für unerfahrene Fahrer ohne Vorkenntnisse im LKW-Bereich
Routen in den wichtigsten EU-Ländern verfügbar (Deutschland, Niederlande, Belgien, Tschechien, Italien)
Wöchentliche Ruhezeiten in der Kabine (45 Stunden, vergütet mit 200 PLN) bieten eine strukturierte Erholungszeit
Nachteile
Systematischer Lohndiebstahl und Nichtzahlung — versprochene Löhne werden auf unbestimmte Zeit einbehalten und einigen Arbeitnehmern nie vollständig ausgezahlt
Extrem niedrige Stundensätze (0,35–0,39 PLN/km) mit zusätzlichen CMR-Gebühren von 60 PLN; Fahrern werden Kosten für Dokumentation, Versicherung und Einladungen berechnet
Chaotisches Management mit ständigen Planänderungen und schlechter Planung, die erfahrene Fahrer monatelang zur Untätigkeit zwingt
Harte Arbeitsbedingungen — Mitarbeiter werden schlecht behandelt, ausgebeutet und überarbeitet; Beschwerden bei der Arbeitsinspektion und Klagen wurden eingereicht
Hohe Fluktuation erfahrener Fahrer aufgrund von Lohnproblemen; das Unternehmen stellt kontinuierlich unerfahrene Praktikanten ein, was auf Probleme bei der Mitarbeiterbindung hindeutet
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