MD logistika ist ein tschechisches Speditionsunternehmen, bei dem die Erfahrungen der Fahrer stark auseinandergehen. Während ein Fahrer anmerkte, dass die ersten 6 Monate akzeptabel waren und europäische Routen je nach Kilometerleistung 2.300–3.000 Rubel pro Monat einbrachten, berichtet die überwiegende Mehrheit der Fahrer von schwerer Ausbeutung und schlechten Arbeitsbedingungen.
Die Fahrer schildern, dass sie gezwungen werden, nächtliche Be- und Entladearbeiten ohne jegliche zusätzliche Vergütung durchzuführen, während sie mit alten Mercedes-Benz Euro 5-LKWs arbeiten, die verrostet und mechanisch verschlissen sind. Das Management überwacht die Arbeitszeiten mit extremer Strenge auf die Minute genau, mit minimaler Flexibilität — wenn die Arbeitszeit abläuft, werden die Fahrer angewiesen, ihre Probleme unterwegs selbst zu lösen. Mehrere Fahrer berichten, wie Sklaven behandelt zu werden, fälschlicherweise des Diebstahls beschuldigt zu werden und für die anspruchsvolle Arbeit unzureichend zu verdienen.
Die Qualität des Fuhrparks ist durchgehend schlecht, und Inlandsrouten gelten als finanziell nicht tragfähig. Darüber hinaus schädigen Probleme bei der Visumsponsoring und hohe Geldstrafen für Dokumentationsfehler den Ruf des Unternehmens in der Fahrergemeinschaft zusätzlich.
Vorteile
Europäische Routen bieten bessere Einnahmen als Inlandsrouten
Selbstentladung im Lager gegenüber manueller Arbeit bevorzugt
Autobahnraststätten zugänglich
Transparentes kilometerbasiertes Vergütungssystem
Nachteile
Extrem niedrige Bezahlung auf Inlandsrouten, unzureichendes Einkommen
Alte, verrostete Mercedes-Benz Euro 5 LKWs in schlechtem Zustand
Erzwungene unbezahlte Be-/Entladearbeit während der Nachtschichten
Strenge Arbeitszeitüberwachung mit minimaler Flexibilität