Am Morgen des 2. August 2026 registrierte die bulgarische Grenzpolizei an zwei wichtigen Grenzübergängen gleichzeitig starken Pkw-Verkehr: Kalotina an der Grenze zu Serbien und Kapitan Andreevo an der Grenze zur Türkei. Staus werden sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise beobachtet, weshalb Fahrer zusätzliche Zeit einplanen sollten.
Wo die Lage derzeit am schwierigsten ist:
Beide Übergänge dienen als wichtige Transitrouten durch den Balkan – Kalotina liegt an der Route nach Belgrad, während Kapitan Andreevo das Haupttor zur Türkei ist. Auf dem Höhepunkt der Sommersaison bilden sich gerade hier die längsten Warteschlangen, besonders in den Morgenstunden und an Wochenenden.
🇧🇬 Bulgarien — Lage nach Richtung:
- Grenze zu Serbien: starker Pkw-Verkehr am Übergang Kalotina
- Grenze zur Türkei: starker Verkehr am Übergang Kapitan Andreevo
- Grenze zu Rumänien: normaler Verkehr an allen Übergängen
- Grenze zu Nordmazedonien: keine Komplikationen
🇬🇷 Richtung Griechenland:
Der Verkehr an der griechischen Grenze verläuft an allen Übergängen ruhig. Gleichzeitig gelten Gewichtsbeschränkungen, die im Voraus berücksichtigt werden sollten:
- Rudozem, Zlatograd, Makaza, Ivaylovgrad: nur Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen
- Ilinden, Kulata, Kapitan Petko Voyvoda: keine Beschränkungen — Pkw, Busse und Lkw
Was Reisende beachten sollten:
Wenn Ihre Route über Kalotina oder Kapitan Andreevo führt, sollten Sie erwägen, außerhalb der Stoßzeiten loszufahren oder einen alternativen Übergang zu wählen. Für schwere Fahrzeuge beschränkt sich die Auswahl in Richtung Griechenland faktisch auf drei Übergänge, daher ist es ratsam, die Route vor der Abfahrt zu planen.
Grenzbeamte betonen, dass sich die Lage während der aktiven Sommersaison stündlich ändert. Prüfen Sie vor Ihrer Fahrt die aktuelle Verkehrsbelastung — weitere Details zur vorherigen Situation an denselben Übergängen finden Sie im Artikel über Grenzstaus in Bulgarien.