Ab dem 19. Juni führt das ukrainische Warteschlangensystem eCherha eine neue Funktion zur Anmeldung von Lkw ein, die ins Ausland fahren. Ziel ist es, die Prüfung der Zolldokumente zu vereinfachen und zu automatisieren – ohne Kontakt zum Support von eCherha.
Was sich bei der Anmeldung ändert:
Bei der Buchung können Fahrer und Spediteure sofort die Art des Zolldokuments wählen, mit dem das Fahrzeug die Grenze überquert. Werden mehrere Dokumente genutzt, müssen alle angegeben werden.
- Zollanmeldung MD-2
- T1-Dokument
- Carnet TIR
- Sonstiges Zolldokument
🇺🇦 Wichtigste Neuerung:
Über eine API-Anbindung liest das System die Daten von T1 und Carnet TIR automatisch ein. Spediteure müssen keine Fotos dieser Dokumente mehr über das Kontaktformular einsenden.
Wird die Option „sonstiges Zolldokument" gewählt, steht ein Datei-Upload bereit. Ein Foto oder Scan muss beigefügt werden – ohne ihn lässt sich die Anmeldung in der Warteschlange nicht abschließen.
Was unverändert bleibt:
Für Waren mit Sonderlagerregime gilt das bisherige Verfahren: Die Anmeldung mit dem entsprechenden Code wird nach der Zollabfertigung hochgeladen. Die Vorrangabfertigung für Fahrzeuge mit T1, Carnet TIR oder AEO-Status wird noch entwickelt. Mehr dazu in unserem Überblick zu den eCherha-Änderungen.
Quelle: eCherha