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Was sich 2026 bei der Passkontrolle in Polen geändert hat: Erfahrungen bei der Überquerung mit dem Zug Chełm–Kyjiw

Dienst Nakordoni.eu

Seit April 2026 ist Polen vollständig zum EES (Einreise-/Ausreisesystem) übergegangen. Passstempel wurden abgeschafft – sie wurden durch elektronische Aufzeichnungen ersetzt.

Was das System aufzeichnet:
  • Datum und Ort der Ein- und Ausreise
  • Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum

Alle Daten werden 3 Jahre lang in der EU-Datenbank gespeichert. Die 90/180-Tage-Regel wird nun automatisch berechnet – kein manuelles Zählen mehr.

Wie die Kontrolle abläuft:

Beim Grenzübertritt werden Pässe gescannt, Fotos gemacht und manchmal Fingerabdrücke erfasst. Bei der ersten Überquerung wird ein elektronisches Profil erstellt – dies kann länger dauern. Anschließend wird der Vorgang beschleunigt.

Erfahrungen mit dem Zug Chełm–Kyjiw:

Die Kontrolle findet wie bisher im Abteil statt. Der Grenzschutzbeamte scannt den Pass und fragt nach dem UKR-Status oder einer Aufenthaltskarte. Falls vorhanden – genügt es, die PESEL-Nummer anzugeben. Ohne Status – werden Fotos direkt im Zug gemacht, Fingerabdrücke wurden nicht erfasst. Der Zug fuhr pünktlich ab.

Grenzüberschreitende Verzögerungen aufgrund des EES werden bereits in verschiedenen EU-Ländern registriert, daher lohnt es sich, für die erste Überquerung zusätzliche Zeit einzuplanen.