Bulgarien erlebt eines der schwierigsten Transitwochenenden dieses Sommers: An den Grenzübergängen Kalotina und Kapitan Andreevo haben sich lange Warteschlangen gebildet, und auf wichtigen Autobahnen gelten Beschränkungen für Lkw. Fahrer, die in Richtung Türkei, Griechenland oder in die Gegenrichtung unterwegs sind, sollten mehrere zusätzliche Stunden einplanen.
Beschränkungen auf Autobahnen:
Die bulgarische Straßeninfrastrukturbehörde hat Lkw über 12 Tonnen an Wochenenden die Fahrt auf den Autobahnen Trakia und Struma untersagt, einschließlich des Abschnitts Kresna-Schlucht. Die Strecke I-1 Mezdra–Botevgrad wird nach einem Unfall über Skravena umgeleitet.
Ein Update des TOL-Systems kann den Online-Kauf von Vignetten stören. Kaufen Sie Ihre Vignette im Voraus und bewahren Sie die Bestätigung auf; sie ist der einzige Nachweis, falls das System ausfällt.
Lage an den Grenzübergängen:
Bulgarien:
- Grenzübergang Kalotina (Grenze zu Serbien): lange Warteschlangen von Pkw in beide Richtungen
- Grenzübergang Kapitan Andreevo (Grenze zur Türkei): extrem starker Verkehr aufgrund saisonaler Arbeitsmigration
- Donaubrücke Ruse–Giurgiu: Der Verkehr wurde nach Abschluss der Reparaturarbeiten in beide Richtungen wieder aufgenommen
- Fähren Oryahovo–Bechet und Svishtov–Zimnicea: sind eingestellt, da der Wasserstand der Donau kritisch niedrig gefallen ist
Da die Fähren eingestellt sind, hat sich der gesamte Verkehr Richtung Rumänien auf die Brückenübergänge verlagert, was den Korridor Ruse zusätzlich belastet. Live-Daten zur Auslastung der Grenzübergänge finden Sie auf der Seite zu Bulgariens Grenzübergängen.
Was vor der Abfahrt zu beachten ist:
- Prüfen Sie die API-Updates unmittelbar vor der Abfahrt – die Beschränkungen werden täglich aktualisiert
- Planen Sie eine alternative Route, falls Ihre Route ursprünglich die Donaufähren nutzte.
- Vermeiden Sie riskante Überholmanöver: In Bulgarien werden täglich mehr als 20 schwere Unfälle und 33 Verletzte registriert
- Führen Sie zusätzliches Wasser und Sonnenschutz mit: Die Tagestemperaturen und 142 Waldbrände signalisieren extreme Brandgefahr.