Bulgarien hat vorübergehende Fahrverbote für schwere Lkw auf zwei zentralen Transitachsen erlassen: auf der Trakia-Autobahn (A1) zwischen Sofia, Plowdiw, Stara Sagora und Burgas sowie auf der Struma-Autobahn (A3), die von Sofia nach Süden zur griechischen Grenze bei Kulata führt.
Wer betroffen ist:
Die Maßnahme gilt für Lkw oberhalb der angekündigten Gewichtsgrenze in den Spitzenzeiten des Urlaubsverkehrs. Pkw, Transporter und Reisebusse sind ausgenommen.
🇧🇬 Bulgarien:
- A1 Trakia: Lkw-Sperre in den Spitzenstunden am Wochenende, wenn der Reiseverkehr Richtung Schwarzes Meer rollt
- A3 Struma: Einschränkungen auf einbahnigen Abschnitten und in Tunneln, wo sich der Stau vor Kulata bildet
- Genaue Zeiten und Abschnitte gibt die Straßenbauverwaltung jeweils kurz vor dem betroffenen Wochenende bekannt
🇷🇸 Ausweichroute:
- Sendungen nach Griechenland lassen sich über Serbien und Nordmazedonien führen, der Umweg kostet jedoch Kilometer und Maut
Praktische Hinweise:
Starten Sie möglichst am Werktagmorgen, suchen Sie vorab einen gesicherten Parkplatz für den Fall einer Sperre und planen Sie die Pause in die Lenk- und Ruhezeiten ein. Wer aus der Ukraine Richtung Balkan fährt, sollte zusätzlich die Grenzlage verfolgen — Daten und Tipps stehen im Bereich für Lkw-Fahrer.
Autobahnverzögerungen addieren sich zur Wartezeit am Grenzübergang selbst, die Gesamtlaufzeit kann daher mehrere Stunden länger ausfallen.
Quelle: IRU (Internationale Straßentransport-Union)